Man kriegt nicht immer, was man will
Aber im Laufe der vielen Erfahrungen sollte man lernen, wie man Einfluss darauf nehmen kann, dass wenigstens hin und wieder das geschieht, was im Interesse der Bürger liegt. Aber leider erkennt man in diesem Findungsprozess auch, dass vieles, bei dem man eigentlich glaubt oder man glaubend gemacht wird, dass es eine Entscheidungsmöglichkeit gibt, in Wirklichkeit unter so immensen Sachzwängen steht, dass die Entscheidung bereits lange vor einer 'Abstimmung' gefallen ist, weil zumindest aus subjektiver Politikersicht eine andere Möglichkeit gar nicht mehr besteht. Es geht daher in Politik nicht nur um Entscheidungen, sondern auch um Wahrheiten. Sicher ist der Bürger eher bereit, nicht gewollte aber unausweichliche Entscheidungen der Regierung mitzutragen, wenn er nicht vorher belogen worden wäre, in dem man ihm vorgegaukelte, dass es verschiedene einfache und nicht belastende Lösungsmöglichkeiten gäbe, - möglicherweise beeinflussbar durch die Wahl einer bestimmten Partei. Am Wesentlichen ist für den Bürger, dass er das Gefühl nicht verliert, dass die Gerechtigkeit nicht aus dem Blickwinkel der Politik verschwindet, und der Verdacht einer Selbstbedienung der Staatsdiener sich niemals stellt.
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